Vereidigte Sachverständige für Bewertung von Arzt- und Zahnarztpraxen

Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
für Bewertung von Arzt- und Zahnarztpraxen

Die Bezeichnung Sachverständiger ist gesetzlich nicht geschützt; sie bietet keine Gewähr für die Qualifikation des Sachverständigen und dessen Leistungen. Die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen müssen in dem Industrie- und Handelskammer (IHK)-Verfahren u.a. erfolgreich in dem Sachgebiet (hier: Bewertung Arzt- und Zahnarztpraxen) die „besondere Sachkunde“ nachweisen; sie sind darauf vereidigt, dass sie ihre Gutachten unparteiisch, weisungsfrei, gewissenhaft und persönlich erstatten. Bei der Ausübung der Tätigkeit besteht Schweigepflicht. Der öffentlich bestellte Sachverständige wird durch die IHK, die ihn öffentlich bestellt hat, beaufsichtigt; er unterliegt einem umfangreichen Pflichtenkatalog mit entsprechender Kontrolle. Die öffentliche Bestellung wird in der Regel für fünf Jahre erteilt; daraufhin erfolgt ein „neues“ Prüfungsverfahren durch die IHK, das bei positivem Verlauf zu der Verlängerung der öffentlichen Bestellung als Sachverständiger führt.

Bei Gerichtsverfahren werden bevorzugt öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige herangezogen.